Forcepoint gründet X-Labs: Weltweit erstes Forschungslabor für verhaltensbasierte Cybersecurity

Mit X-Labs gründet Forcepoint, Anbieter von Cybersecurity-Lösungen, eine weltweit einzigartige Forschungseinrichtung und globales Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und Verhaltenswissenschaft. Erstmalig arbeiten Sicherheitsforscher, Datenwissenschaftler, Psychologen und Spionageabwehrspezialisten zusammen, um verhaltensbasierte Sicherheitslösungen rund um den Faktor Mensch und Maschine zu entwickeln.

AUSTIN, Texas, 13.03.2019 /

Mit X-Labs gründet Forcepoint, Anbieter von Cybersecurity-Lösungen, eine weltweit einzigartige Forschungseinrichtung und globales Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und Verhaltenswissenschaft. Erstmalig arbeiten Sicherheitsforscher, Datenwissenschaftler, Psychologen und Spionageabwehrspezialisten zusammen, um verhaltensbasierte Sicherheitslösungen rund um das Thema Mensch und Maschine zu entwickeln. Dabei greifen die X-Labs-Spezialisten auf Daten und Erkenntnisse aus dem gesamten Forcepoint-Produktportfolio zurück, um Innovationen im Bereich Risk Adaptive Protection voranzutreiben.

Neue Denk- und Lösungsansätze

X-Labs erweitert und entwickelt Cybersecurity-Lösungen mit klassischer Threat Intelligence und patentierten Behaviour-Analytics: Wie interagieren Mensch und Maschine mit Daten? Wann und warum wird auf Daten zugegriffen und wie werden diese verarbeitet oder analysiert? Unternehmen und Regierungsbehörden sollen so von flexiblen Cybersicherheitslösungen profitieren, die wachsenden und komplexen Cyberrisiken in einer sich wandelnden Bedrohungslandschaft effektiv begegnen.

In den letzten sieben Jahren haben Unternehmen weltweit mehr als eine Billionen Dollar für Cybersicherheit ausgegeben. Die Erfolgsquote liegt bei 95 Prozent – für die Angreifer. Heutige Cyberrisiken erfordern neue Denk- und Lösungsansätze. Es gilt nicht mehr nur ein geschlossenes Firmennetzwerk gegen Gefahren von außen abzusichern. Vielmehr ist es wichtig, ein hybrides Konstrukt aus Firmennetzwerk und verschiedenen Cloud-Lösungen zu schützen. Die Konstante dabei: Menschen und Daten.

„Ziel von Forcepoint X-Labs ist es, digitale Identitäten und deren Cyberverhalten zu verstehen, insbesondere dann, wenn sie mit sensiblen Daten und geistigem Eigentum interagieren“, berichtet Nicolas Fischbach, Chief Technology Officer von Forcepoint. „Unser Sicherheitsansatz liefert einzigartige Einblicke in das Verhalten von Mensch und Maschine. Konform mit aktuellen Datenschutzregelungen wie der DSGVO sind diese Erkenntnisse bisher noch nie in Sicherheitsprodukte integriert worden. Wir können so normales und anormales Verhalten in hybriden IT-Umgebungen erkennen und automatisierte, risikoadaptive Sicherheitslösungen für unsere Kunden bereitstellen.”

X-Labs setzt auf KI und Adaptive Trust Profile

Unternehmen sind Millionen von Sicherheitsereignissen ausgesetzt und treffen daher häufig Schwarz-Weiß-Entscheidungen: zulassen oder verweigern. Dieser veraltete Sicherheitsansatz erschwert es, einen Angriff bereits im Vorfeld zu verhindern und gefährdet darüber hinaus die Produktivität des Unternehmens. Menschen und Maschinen, sogenannte „Entities“ in einem Netzwerk, stellen ein dynamisches Risiko für Unternehmen dar, das sich innerhalb von Sekunden verändern kann.

Die X-Labs-Spezialisten nutzen daher das Adaptive Trust Profile™ (ATP). Das ATP ist eine Sammlung von Eigenschaften, Mustern und Schlussfolgerungen einzelner Entities. Es arbeitet mit Forcepoints Analytik-Algorithmen, die Daten von Sensoren sammeln – seien es Cloud-, Endpoint-, Drittanbieteranwendungen oder Services (einschließlich SaaS). KI-Modelle innerhalb des ATP setzen die Ereignisse in den richtigen Kontext und berechnen einen Risikowert für jede Einheit auf Basis eines umfangreichen Verhaltenskatalogs, der unzählige Szenarien beinhaltet. Greift ein bestimmter Account etwa von einem anderen Ort als üblich auf Daten zu, beziehungsweise meldet er sich von einem bisher nicht genutzten Gerät an, oder möchte er Daten nutzen, die nicht in seinen Aufgabenbereich fallen, wird ein erhöhtes Risiko festgestellt und es kann entsprechend gehandelt werden.

Security-Experten können sich voll und ganz auf relevante, auffällige Entities und Aktivitäten konzentrieren, ohne Rückstau von Warnmeldungen wie bei herkömmlichen Sicherheitstools. Gleichzeitig minimieren CISOs und CIOs so klassische Security-Reibungspunkte, was unterbesetzte Sicherheitsteams entlastet und zur Produktivitätssteigerung beiträgt. Darüber hinaus lässt sich die Zeit, die benötigt wird, um Risiken zu erkennen, auf wenige Sekunden reduzieren. „Wir bewegen uns weg von reaktiven Ja- und Nein-Sicherheitsentscheidungen hin zu dynamisch bewerteten, risikobasierten Entscheidungen”, so Raffael Marty, Vice President of Research and Intelligence bei Forcepoint. „Indem wir Threat Intelligence mit Verhaltensforschung verbinden und Erkenntnisse daraus nahtlos in unsere Produkte integrieren, bieten wir echte Risk Adaptive Protection, die das Verhalten von Mensch und Maschine versteht.“

Weltweite X-Labs Teams

Die Spezialisten von X-Labs sind weltweit verteilt, darunter Teams mit Sitz in Austin, Texas; Baltimore, Maryland; San Diego, Kalifornien; Cork und Dublin, Irland; Reading, Großbritannien; und Helsinki, Finnland. Künftig fließen die Erkenntnisse der X-Labs auch in die neue Cloud-basierte Forcepoint Converged Security Platform mit ein, um Risk Adaptive Protection automatisiert auf die gesamte On-Premise- und Cloud-Infrastruktur eines Unternehmens auszuweiten.

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Über Forcepoint

Forcepoint, Anbieter von Cyber-Security-Lösungen, nimmt sich dem Schutz des privilegierten Users im Umgang mit sensiblen Daten an. Die IT-Security Lösungen aus den Bereichen Web Security, E-Mail-Security, Schutz vertraulicher Daten und Infrastruktur-Schutz ermöglichen den uneingeschränkten Umgang mit vertraulichen Daten und stellen gleichzeitig den Schutz von geistigem Eigentum und Compliance-Richtlinien sicher. Forcepoint unterstützt mehr als 20.000 Unternehmen weltweit. Weitere Informationen zu Forcepoint finden Sie hier.

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