Jamf launcht mit „AI Governance“ eine neue native KI-Steuerungsebene für Mac-Endgeräte

Die neue Funktion ermöglicht Unternehmen Transparenz, Kontrolle und Governance über KI-Tools auf ihren verwalteten Mac-Geräteflotten

Minneapolis, USA, 30.06.2026 /

Jamf (NASDAQ: JAMF), ein führender Anbieter für die Verwaltung und den Schutz von digitalen Endgeräten mit umfangreicher Apple-Expertise, launcht „AI Governance“ – eine neue Funktion für „Jamf for Mac“, die es IT- und IT-Sicherheitsteams ermöglicht, KI-Tools zu identifizieren, Richtlinienkontrollen durchzuführen und auditfähige Reports zu erstellen. Damit ist Jamf das erste Unternehmen auf dem Markt, das native AI-Governance-Kontrollen für Mac-Betriebssysteme bereitstellt.

Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, die Nutzung von KI-Tools in ihrer Geräteflotte zu prüfen und Reportings darüber zu erstellen. Das betrifft sowohl freigegebene Anwendungen als auch nicht genehmigte oder verbotene Tools. AI Governance schafft hier umfassende Transparenz: Unternehmen erkennen, welche KI-Anwendungen im Einsatz sind, und erhalten zugleich detaillierte Einblicke in ihr Verhalten auf Endgeräten. So lässt sich KI-Aktivität deutlich genauer nachvollziehen, als es reine Netzwerk- und Cloud-basierte Reporting-Lösungen ermöglichen und IT-Sicherheitsteams können auf diese Weise Risiken früher erkennen, was die Einhaltung von Compliance-Richtlinien im Unternehmen unterstützt und fundiertere Governance-Entscheidungen ermöglicht.

Mit Unterstützung für Claude Code, Claude Desktop und OpenAI Codex bietet „AI Governance“ umfassende Governance-Optionen in den Bereichen Modellzugriff, Mandantenfähigkeit, Netzwerkberechtigungen, Dateisystemkontrollen, MCP-Server-Beschränkungen und anderen anbieterspezifischen KI-Konfigurationen. Eine Funktion zur Nachverfolgung von Anbieterkontrollen überwacht alle unterstützten KI-Plattformen kontinuierlich auf neue oder aktualisierte Kontrolloptionen und unterstützt Unternehmen auf diese Weise dabei, ihre Governance-Richtlinien trotz der Weiterentwicklung von KI-Tools stets auf dem neuesten Stand zu halten. All diese Richtlinien greifen bereits offline und noch vor der ersten Anmeldung eines Nutzers bei einem KI-Agenten. Auf diese Weise gilt von Anfang an eine grundlegende, manipulationssichere Richtlinienbasis.

Die einzige native Mac-Steuerungsebene für Enterprise-KI

KI-Tools laufen auf Mac-Endgeräten nativ über Apple Silicon und werden als Hintergrundprozesse ausgeführt, die von bestehenden Netzwerk-Proxies und plattformübergreifenden Endpunktverwaltungs-Tools nicht vollständig erfasst oder gesteuert werden können. Kein bestehendes Tool vereint dabei MDM-Kontrollen, umfassende Konfigurationsabdeckung für KI-Tools und einen Workflow, der Governance-Vorgaben in herstellerspezifischen Konfigurationen unter macOS umsetzt.

AI Governance von Jamf schließt diese Lücke, indem die Lösung Transparenz über „Schatten-KI“ schafft und granulare KI-Konfigurationen nativ bereitstellt. Die Bereitstellung erfolgt innerhalb weniger Minuten über dieselbe Endpoint-Management-Kontrollinstanz, die Administratoren bereits heute nutzen. Die Lösung bietet dabei folgende Funktionen:

  • Transparenz: Zusätzliche Transparenz für KI-Anwendungen und die Erkennung von Schatten-KI machen KI-Tools und -Agenten und LLM-Runtimes im gesamten Gerätebestand sichtbar. Das gilt auch für CLI-basierte Entwicklertools und im Hintergrund agierende Agenten. Dafür nutzt Jamf einen vorhandenen Telemetrie-Agenten, der auf nativen und leistungsstarken macOS-Frameworks basiert. Ein neuer Agent ist nicht erforderlich.
  • Kontrolle: Mithilfe von KI-Zugriffsrichtlinien können IT- und IT-Sicherheitsteams die im Unternehmen zugelassenen KI-Tools definieren, Zugriffsrichtlinien in großem Maßstab umsetzen und unterschiedliche Sicherheitsprofile für verschiedene Teams implementieren. Anbieterkonforme Konfigurationen können zudem automatisch und in großem Maßstab angewendet werden.
  • Governance: Reports zu KI-Strategie auf Führungsebene liefern CIOs und CISOs einen kompakten, umfassenden Überblick über die KI-Nutzung in ihren Unternehmen. Die Funktion zur Erstellung von Reports ist dabei SIEM-kompatibel und unterstützt Unternehmen dabei, Reports im Rahmen ihrer bestehenden Compliance-Rahmenwerke zu erstellen.

„Die Implementierung von künstlicher Intelligenz in Unternehmen schreitet schneller voran als bisherige Technologierichtlinien mithalten können“, sagt Beth Tschida, CEO von Jamf. „Unternehmen benötigen jedoch Governance-Möglichkeiten, die der tatsächlichen Funktionsweise und Nutzung von KI-Tools auf Mac-Endgeräten entsprechen. Dazu zählt Transparenz darüber, welche Tools ausgeführt werden, Richtlinienkontrollen, die direkt auf den Endgeräten durchgesetzt werden können, sowie Reports, die IT-Sicherheitsteams dabei unterstützen, die Einhaltung von Compliance-Vorgaben nachzuweisen. Unsere neue AI-Governance-Funktion bietet all diese Aspekte nativ auf einer Plattform, die unsere Kunden bereits für die Verwaltung und den Schutz ihrer Apple-Endgeräte nutzen.“

„Wie viele andere Unternehmen möchten auch wir es unseren Teams ermöglichen, KI-Tools produktiv zu nutzen, ohne dabei unvorhergesehene Risiken einzugehen“, sagt Sam Lalli, Security Engineering & SOC Manager bei Eventbrite. „Was uns an AI Governance von Jamf besonders beeindruckt hat, war, wie schnell wir Richtlinien auf unsere gesamte Mac-Endgeräteflotte anwenden konnten, ohne dafür zusätzliche Einzellösungen nutzen zu müssen oder unseren Entwicklern unnötige Steine in den Weg zu legen. Da diese neue Funktion in dieselbe Endgerätemanagementplattform integriert ist, die wir ohnehin bereits nutzen, wird die Implementierung von AI Governance für unsere Teams zudem signifikant einfacher.“

Jamf ermöglicht die erfolgreiche Bereitstellung der KI-Lösungen seiner Partner auf Mac-Endgeräten

Neben grundlegender Transparenz und Kontrolle lassen sich mit den AI-Governance-Richtlinien von Jamf auch KI-Lösungen von Partnern auf Mac-Endgeräten effektiver bereitstellen und steuern. So können IT- und Identity-Teams mit den AI-Governance-Funktionen von Jamf zum Beispiel eine agentische Identitätslösung wie Okta for AI Agents direkt auf verwalteten Mac-Endgeräten bereitstellen. Dabei dient Oktas MCP-Gateway als einziger kontrollierter und geregelter Pfad, über den KI-Werkzeuge auf Unternehmensdaten zugreifen. Das bedeutet, dass sich KI-Agenten über Okta genauso authentifizieren wie menschliche Nutzer. Jede von einer KI ausgelöste Anfrage wird geprüft, autorisiert und protokolliert, bevor sie überhaupt eine Unternehmensressource erreicht.

Weil Jamf diese Kontrollen direkt auf dem Endgerät konfiguriert und durchsetzt, ist der Prozess für Nutzer nahtlos, während die IT vollständige Transparenz darüber erhält, was KI-Agenten tun, in wessen Auftrag sie handeln und worauf sie zugreifen. Unternehmen können auf diese Weise außerdem verhindern, dass Endnutzer zusätzliche, nicht freigegebene MCP-Server oder KI-Werkzeuge anbinden, die diese Kontrollen sonst umgehen könnten. So lässt sich das Risiko durch „Schatten-KI“ direkt an der Quelle beseitigen.

Unternehmen können so außerdem ihren bevorzugten Inference-Provider konfigurieren, etwa AWS Bedrock. So läuft der KI-Datenverkehr über freigegebene Cloud-Infrastruktur und wird dort verarbeitet.

AI Governance wird zunehmend wichtiger

Der Bedarf an Lösungen für AI Governance in Unternehmen nimmt weiterhin zu, da Unternehmen KI-gestützte Tools immer häufiger schnell in die Arbeitsabläufe ihrer Mitarbeiter integrieren. Eine kürzlich von Jamf veröffentlichte Umfrage zum Thema AI Governance zeigt beispielsweise, dass Unternehmen mit tief integrierter KI mit einer um 40 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit einen KI-bezogenen Sicherheitsvorfall meldeten als solche Unternehmen, die KI noch nicht so tief integriert hatten. Die Ergebnisse der Studie deuten also darauf hin, dass sich AI Governance für Unternehmen immer mehr von einer strategischen Überlegung für die Zukunft zu einer betrieblichen Notwendigkeit im Hier und Jetzt wandelt.

Laut Gartner® werden „die Ausgaben für AI Governance im Jahr 2026 voraussichtlich 492 Millionen US-Dollar erreichen und bis zum Jahr 2030 die Marke von einer Milliarde US-Dollar überschreiten, weshalb Unternehmen derzeit die Tools und Strategien überprüfen, die erforderlich sind, um sowohl regulatorischen als auch operativen Risiken einen Schritt voraus zu sein“. Darüber hinaus stellt Gartner in seinem Report ‚Top Cybersecurity Trends for 2026‘ heraus, dass „Führungskräfte im Bereich Cybersicherheit sowohl genehmigte als auch nicht genehmigte KI-Agenten identifizieren, für jeden davon strenge Kontrollen durchsetzen und Playbooks für die Reaktion auf Vorfälle entwickeln müssen, um potenzielle Risiken zu bewältigen.“

Die neue AI-Governance-Funktion von Jamf ist ab sofort in Jamf for Mac verfügbar und bietet sofortige Unterstützung für Claude Code, Claude Desktop und OpenAI Codex. Mehr Informationen unter www.jamf.com/solutions/ai-governance.

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Über Jamf

Seit über 20 Jahren auf Apple fokussiert, ist Jamf heute das einzige Unternehmen weltweit mit einer vollständigen Lösung für die Verwaltung und den Schutz von Endgeräten, die Sicherheit auf Enterprise Level gewährleistet, einfach zu bedienen ist und die Privatsphäre von Endbenutzern schützt. Jamf erweitert so die „Apple Experience“, die Privatanwender schätzen, auf Unternehmen, Schulen und Regierungsorganisationen. Mehr als 71.000 Institutionen weltweit vertrauen auf Jamf, um über 30 Millionen Geräte zu verwalten und abzusichern. Der Hauptsitz von Jamf ist in Minneapolis, USA, mit Vertretungen in Amsterdam, London und München. Weitere Informationen finden Sie unter www.jamf.com/de.

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