Jamf-Studie: Zunehmende Integration von KI in Unternehmensprozesse steigert Anzahl der KI-bezogenen Sicherheitsvorfälle

  • Fast drei Viertel aller befragten Unternehmen nutzen künstliche Intelligenz (KI)
  • KI-Governance wird zunehmend zur höchsten Priorität für IT-Verantwortliche

Minneapolis, USA, 15.06.2026 /

Jamf (NASDAQ: JAMF), ein führender Anbieter für die Verwaltung und Schutz von digitalen Endgeräten mit umfangreicher Apple-Expertise, hat eine Umfrage unter 687 IT- und IT-Sicherheitsverantwortlichen durchgeführt. Die Studie zeigt, wo die kontinuierlich wachsenden Herausforderungen für Unternehmen liegen, die KI nutzen. Die wichtigste Erkenntnis: Je stärker KI in das Tagesgeschäft integriert wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass Unternehmen mit KI-bezogenen Kosten oder Sicherheitsvorfällen zu kämpfen haben.

72,9 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen bereits in irgendeiner Form KI nutzt, was mit spezifischen Risiken einhergeht: Unternehmen, die KI tief in ihre Prozesse integriert haben, haben gleichzeitig eine um 40 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit für einen KI-bezogenen Sicherheitsvorfall als Unternehmen, die sich noch im Anfangsstadium der KI-Integration befinden. Der Grund dafür ist ein Mangel an Transparenz, denn die Fähigkeit, die KI zu überwachen und zu steuern, hinkt der KI-Integration tendenziell hinterher.

22 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen bereits einen KI-bezogenen Sicherheitsvorfall hatte, der unerwartete Kosten, ein Sicherheitsproblem oder beides nach sich zog. Weitere 59,7 Prozent bezeichneten KI-bezogene Sicherheitsvorfälle als unmittelbares Unternehmensrisiko. Die Ergebnisse der Studie deuten also darauf hin, dass sich KI-Governance für Unternehmen immer mehr von einer strategischen Überlegung für die Zukunft zu einer betrieblichen Notwendigkeit im Hier und Jetzt wandelt.

„KI ist keine einzelne Anwendung, die von der IT-Abteilung genehmigt, ausgerollt und dann zur Seite gelegt werden kann. KI ist in Entwickler-Tools, Produktivitäts-Apps, autonomen Agenten und in anderen Software-Lösungen zu finden, die aktuell bereits in Unternehmen im Einsatz sind. Die Herausforderung besteht für Unternehmen vielmehr darin, den Überblick und die Kontrolle über die zunehmend genutzte KI zu behalten“, sagt Beth Tschida, CEO von Jamf. „Unsere Umfrage zeigt, dass KI-Governance mit KI-Integration Schritt halten muss. Unternehmen, die auf Apple setzen, sind hier im Vorteil, denn das Datenschutzmodell von Apple und die in die Plattform integrierten Verwaltungs- und Kontrollfunktionen bieten IT-Teams eine solide Grundlage, auf der sie KI-Governance aufbauen können. Und um diesen Vorteil bestmöglich zu nutzen, sollten Unternehmen auf von Anfang an für Apple entwickelte Tools setzen.“

KI-Governance wird mit zunehmender KI-Nutzung immer relevanter

Als die drei wichtigsten Prioritäten in Sachen KI in den kommenden zwölf Monaten nannten die Befragten die Automatisierung ihrer IT-Prozesse (44,4 Prozent), die Nutzung von KI-gestützten Produktivitäts-Tools (41,0 Prozent) und das Etablieren von KI-Governance (36,7 Prozent). Diese Zahlen zeigen, dass Unternehmen sowohl Produktivität als auch Governance priorisieren und dass IT-Teams die KI-Integration nicht ausbremsen wollen, sondern nach Wegen suchen, die Nutzung von KI zu fördern und gleichzeitig Transparenz, Sicherheit und Compliance zu gewährleisten.

Die vier größten Herausforderungen

Viele der Befragten beschreiben die gleichen Herausforderungen in ihren Antworten:

  • „Schatten-KI“ ist nach wie vor ein Problem. Mitarbeitende nutzen KI-Tools ohne offizielle Freigabe durch die IT-Teams, sodass diese kaum einen Einblick darin haben, wie und wo Unternehmensdaten mit KI genutzt werden.
  • Agentenbasierte KI und Entwickler-KI bringen neue Herausforderungen hinsichtlich KI-Governance mit sich. Sie nutzen Befehlszeilen-Tools, IDE-Erweiterungen, eingebettete Modelle und autonome Workflows, die von herkömmlichen Tools zur KI-Überwachung oftmals nicht erfasst werden.
  • Softwareanbieter erweitern zunehmend ihre bestehenden Produkte um KI-Funktionen, wodurch die Anzahl der KI-Tools, die Unternehmen bewerten und verwalten müssen, kontinuierlich ansteigt.
  • KI-Kostenmanagement bleibt ebenfalls eine Herausforderung, da nutzungsabhängige Preisgestaltung und sich überschneidende Abonnements es schwieriger machen, zu erkennen, wo Ausgaben für KI konkret anfallen und welche Tools tatsächlichen Mehrwert bieten.

Die nächste Phase der KI-Implementierung

Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass ein umfassender Wandel in Unternehmen bevorsteht. Die Frage wird nicht mehr sein, ob Unternehmen KI implementieren und nutzen, sondern wie ihre KI-Governance mit der Implementierung und Nutzung Schritt halten kann.

Da KI zunehmend in verschiedene Anwendungen, Prozesse und Endgeräte integriert wird, benötigen IT- und IT-Sicherheitsteams einen umfassenderen Einblick darin, wie KI-Tools funktionieren, auf welche Daten sie zugreifen und wo potenzielle Risiken lauern. Unternehmen, die sich frühzeitig mit diesen Fragen beschäftigen, sind besser aufgestellt, um die Implementierung von KI sicher voranzutreiben.

Die komplette Studie zum Download finden Sie hier: https://www.jamf.com/resources/white-papers/ai-governance-mac-survey

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Über Jamf

Seit über 20 Jahren auf Apple fokussiert, ist Jamf heute das einzige Unternehmen weltweit mit einer vollständigen Lösung für die Verwaltung und den Schutz von Endgeräten, die Sicherheit auf Enterprise Level gewährleistet, einfach zu bedienen ist und die Privatsphäre von Endbenutzern schützt. Jamf erweitert so die „Apple Experience“, die Privatanwender schätzen, auf Unternehmen, Schulen und Regierungsorganisationen. Mehr als 71.000 Institutionen weltweit vertrauen auf Jamf, um über 30 Millionen Geräte zu verwalten und abzusichern. Der Hauptsitz von Jamf ist in Minneapolis, USA, mit Vertretungen in Amsterdam, London und München. Weitere Informationen finden Sie unter www.jamf.com/de.

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