Jamf veröffentlicht „Security 360 Reports 2026“: Eine Analyse der aktuellen Bedrohungslage für Mac- und mobile Endgeräte

53 Prozent aller von Jamf untersuchten Unternehmen nutzten mobile Endgeräte mit kritisch veralteten Betriebssystemen. Trojaner sind die beliebteste Angriffsstrategie bei Macs. 62 Prozent der untersuchten Apps fordern potenziell riskante Berechtigungen an.

Minneapolis, 08.04.2026 /
 Jamf (NASDAQ: JAMF), einer der führenden Anbieter für die Verwaltung und Schutz von digitalen Endgeräten mit umfangreicher Apple-Expertise, hat die aktuelle Version seiner jährlich erscheinenden „Security 360 Reports“ veröffentlicht, der die aktuelle Bedrohungslage für macOS- und mobile Endgeräte analysiert. Die Reports – einer für mobile Endgeräte und einer für Mac – basieren auf einer Analyse von realen sicherheitsrelevanten Vorfällen, Bedrohungsforschung und Branchenereignissen des vergangenen Jahres und beleuchten die verschiedenen Angriffsmethoden, die Angreifer erfolgreich genutzt haben. Außerdem bieten sie Sicherheitsverantwortlichen und IT-Fachkräften Einblicke in wirksame Schutzmaßnahmen für Mac- und mobile Endgeräte.

Bedrohungen in mobilen Umgebungen

Mobile Endgeräte sorgen dafür, dass Mitarbeiter in Unternehmen standortunabhängig produktiv arbeiten können. Unternehmen arbeiten kontinuierlich daran, diese Geräte mithilfe von Kontrollmechanismen, Richtlinien und Sicherheitslösungen besser zu verwalten und zu schützen, aber auch Angreifer entwickeln ihre Methoden weiter.

Im Rahmen des aktuellen Reports hat Jamf die Analyse der aktuellen Bedrohungslage für mobile Endgeräte in vier verschiedene Kategorien unterteilt, die weltweit als größte Sicherheitsrisiken für Unternehmen gelten.

  • Sicherheitslücken bei mobilen Endgeräten. Mobile Endgeräte stellen für Unternehmen eine zunehmend wichtige Code-Basis dar, aber dennoch mangelt es bei ihnen häufig in Sachen Sicherheit. Über die vergangenen zwölf Monate hat Jamf beispielsweise festgestellt, dass 53 Prozent aller von Jamf untersuchten Unternehmen mobile Endgeräte mit kritisch veralteten Betriebssystemen nutzten.
  • Risiken durch unsichere Apps. Unsichere Apps können die Angriffsfläche eines Unternehmens erheblich vergrößern. Malware ist auf mobilen Endgeräten zwar selten, aber 95 Prozent der von Jamf untersuchten Apps wiesen mindestens eine mittelschwere Schwachstelle auf, was sie zu leichten Zielen für Angreifer macht. Außerdem forderten 62 Prozent der untersuchten Anwendungen potenziell riskante Berechtigungen an und 21 Prozent wiesen Verhaltensweisen auf, die die Privatsphäre ihrer Nutzer beeinträchtigen.
  • Netzwerk- und Web-Risiken. Phishing stellt für Angreifer nach wie vor einen bevorzugten Angriffsvektor dar. In 25 Prozent der von Jamf untersuchten Unternehmen klickte ein Nutzer auf einen Phishing-Link und in 18 Prozent der Unternehmen verbanden sich Nutzer mit potenziell riskanten Hotspots, wodurch Unternehmensdaten über ungesicherte öffentliche Netzwerke gefährdet wurden.
  • Advanced Persistent Threats (APTs). Erfahrene Hacker-Gruppen nutzen oftmals mehrere Schwachstellen gleichzeitig aus, um komplexe Exploits zu entwickeln. Zero-Click- und browserbasierte Angriffe bedeuten, dass sowohl Apple- als auch Android-Endgeräte aktive Angriffsvektoren darstellen können. Insbesondere der Angriff auf WhatApp-Nutzer über eine Schwachstelle bei der Bildverarbeitung (CVE-2025-43300) und das Ausnutzen von Schwachstellen in JavaScript haben es im vergangenen Jahr Spyware-Gruppen wie Intellexa ermöglicht, Ein-Klick-Angriffe durchzuführen.

Bedrohungstrends für macOS-Umgebungen

Im Laufe der vergangenen Jahre ist immer deutlicher geworden, dass mit der zunehmenden Verbreitung von Mac-Geräten am Arbeitsplatz auch die Bedrohungslandschaft vielfältiger ist als je zuvor. Der Marktanteil von Mac-Endgeräten stieg im Zeitraum von 2024 bis 2025 um 16,4 Prozent und mit 2,7 Millionen ausgelieferten Endgeräten in 2025 sind Macs inzwischen allgegenwärtig.

Mac-fokussierte Malware und Bedrohungen

Apple hat verschiedene Sicherheitsmaßnahmen in seine Endgeräte implementiert, darunter Gatekeeper, System Integrity Protection (SIP) sowie Transparency, Consent and Control (TCC). Da sich Mac-Endgeräte in Unternehmen immer größerer Beliebtheit erfreuen, stellen sie auch für Angreifer ein attraktives Ziel dar: 44 Prozent der von Jamf untersuchten Endgeräte waren von schädlichem Netzwerkverkehr betroffen und 26 Prozent der untersuchten Unternehmen wurden Opfer von Cryptojacking-Angriffen. Außerdem erfassten die Experten der Jamf Threat Labs im Jahr 2025 allein mehr als 26.000 Malware-Varianten in ihrer Datenbank.

Trojaner stellten im Jahr 2025 die bei Angreifern beliebteste Angriffsstrategie dar und machten etwa die Hälfte aller erfassten Angriffe aus. Dies stellt einen Wandel gegenüber 2024 dar, als Infostealer und Adware die bei Angreifern beliebtesten Strategien waren. Insgesamt machen Trojaner, Infostealer, Adware und potenziell unerwünschte Anwendungen 90 Prozent aller Angriffe auf Mac-Endgeräte aus.

Die verbreitetsten Mac-Malware-Varianten

Eine Vielzahl von Malware-Varianten zielt auf Mac-Endgeräte ab, wobei keine davon eindeutig die verbreitetste darstellt. Im Jahr 2025 war PuAgent mit 16,41 Prozent die am häufigsten erfasste Malware-Variante, was einen Wandel gegenüber 2023 und 2024 darstellt, in denen die Adware Genio mit 13,63 Prozent am weitesten verbreitet war. Genio ist seitdem mit 7,19 Prozent auf den vierten Platz im Jahr 2025 zurückgefallen.

„Unser Ziel mit den Reports ist, Sicherheitsverantwortliche für die Risiken zu sensibilisieren, denen ihre Unternehmen ausgesetzt sind. Dadurch können sie sicherstellen, dass die Erkennung von Bedrohungen, die Durchsetzung ihrer Compliance-Vorgaben und die Reaktionsgeschwindigkeit ihres Unternehmens auf Bedrohungen auf ihre Mac- und mobilen Endgeräte abgestimmt sind“, sagt Michael Covington, Vice President of Portfolio Strategy bei Jamf. „Unternehmen, die noch keinen ganzheitlichen, proaktiven Ansatz für die Sicherheit ihrer Mac- und mobilen Endgeräte verfolgen, setzen sich unnötigen Risiken aus.“

 

Hier finden Sie den vollständigen Report zur Bedrohungslage bei mobilen Endgeräten: https://www.jamf.com/resources/white-papers/mobile-devices-security-360-annual-trends-report/

Hier finden Sie den vollständigen Report zur Bedrohungslage auf Macs: https://www.jamf.com/resources/white-papers/security-360-annual-trends-report/

 

Methodik des jährlichen „Mobile Security 360“-Trend-Reports

Jamf hat eine anonyme Stichprobe von mehr als 1,7 Millionen iOS- und Android-Endgeräten aus dem Kundenstamm von Jamf untersucht. Die Analyse wurde von Jamf Ende 2025 durchgeführt, bezog sich auf den vorangegangenen Zeitraum von zwölf Monaten und umfasste mehrere Länder.

Zur Wahrung von höchsten Datenschutzstandards bei der Erhebung und Verarbeitung von Daten, stammen die von Jamf analysierten Metadaten aus aggregierten Protokollen, die keine personenbezogenen oder organisationsspezifischen Informationen enthalten.

 

Methodik des jährlichen „Mac Security 360“-Trend-Reports

Jamf hat eine anonyme Stichprobe von mehr als 150.000 Mac-Endgeräte aus dem Kundenstamm von Jamf untersucht. Die Analyse wurde von Jamf Ende 2025 durchgeführt, bezog sich auf den vorangegangenen Zeitraum von zwölf Monaten und umfasste ausschließlich Endgeräte in den USA. Die Schwachstellenanalyse umfasste zudem weltweite Daten.

Zur Wahrung von höchsten Datenschutzstandards bei der Erhebung und Verarbeitung von Daten, stammen die von Jamf analysierten Metadaten aus aggregierten Protokollen, die keine personenbezogenen oder organisationsspezifischen Informationen enthalten.

 

 

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Über Jamf

Seit über 20 Jahren auf Apple fokussiert, ist Jamf heute das einzige Unternehmen weltweit mit einer vollständigen Lösung für die Verwaltung und den Schutz von Endgeräten, die Sicherheit auf Enterprise Level gewährleistet, einfach zu bedienen ist und die Privatsphäre von Endbenutzern schützt. Jamf erweitert so die „Apple Experience“, die Privatanwender schätzen, auf Unternehmen, Schulen und Regierungsorganisationen. Mehr als 71.000 Institutionen weltweit vertrauen auf Jamf, um über 30 Millionen Geräte zu verwalten und abzusichern. Der Hauptsitz von Jamf ist in Minneapolis, USA, mit Vertretungen in Amsterdam, London und München. Weitere Informationen finden Sie unter www.jamf.com/de.

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