Nach dem gelungenen Einstieg in die Medizin- und Dentaltechnik baut Müller Präzisionswerkzeuge nun seine Präsenz in den Zukunftsbranchen Luft- und Raumfahrt, Defence und Energy konsequent aus.
In der Luft- und Raumfahrt müssen schwer zerspanbare Hochleistungswerkstoffe, beispielsweise für Turbinenteile, zuverlässig und höchstpräzise bearbeitet werden. In der Verteidigungsindustrie sind strengste Toleranzen und maximale Belastbarkeit gefordert. Die Energiebranche, zum Beispiel bei der Herstellung von Windrädern, wiederum verlangt langlebige, effiziente Werkzeuge mit konstant hoher Leistungsfähigkeit – auch in Serienprozessen. Müller begegnet diesen Herausforderungen mit maßgeschneiderten Lösungen, die Robustheit, Präzision und Prozesssicherheit vereinen.
„Dank unserer langjährigen Expertise in der Sonderwerkzeugfertigung können wir exakt jene Präzision, Stabilität und Prozesssicherheit bereitstellen, die insbesondere für diese Branchen essenziell sind“, erklärt Mathias Schmidt, Geschäftsführer der Müller Präzisionswerkzeuge GmbH.
Dabei setzt Müller auf das bewährte Know-How im Unternehmen: „Bei uns gibt es keine Lösungen von der Stange. Eine zentrale Säule unseres Erfolgs ist unsere hohe Beratungskompetenz. Bevor wir ein Werkzeug an einen neuen Kunden liefern, führen unsere Experten zunächst tiefgreifende Analysen durch, um das optimale Werkzeug für das jeweilige Material und den Prozess zu entwickeln“, so Schmidt.
Nur so sind die hohen Standzeiten und Qualitätsstandards zu erreichen, für die Müller bekannt ist. Auch der Aspekt der Nachhaltigkeit wird immer wichtiger. „Wir sind sehr bemüht, so nachhaltig wie möglich zu produzieren. Von unserer Werkzeugaufbereitung profitieren auch die Nachhaltigkeitsziele unserer Kunden. Durch das Nachschleifen und Neubeschichten lassen sich erhebliche Mengen CO₂-Emissionen im Vergleich zu Neuwerkzeugen einsparen“, erläutert Schmidt. Darüber hinaus bietet das Nachschleifen auch wirtschaftliche Vorteile, da die Preise für Vollhartmetall, einem zentralen Bestandteil der meisten Werkzeuge, in den letzten Monaten stark gestiegen sind. Entsprechend teuer sind neue Werkzeuge. Durch das Nachschleifen von bestehenden Werkzeugen können so Kosten reduziert werden. „Eines ist uns dabei wichtig: Nachgeschliffene und neubeschichtete Werkzeuge bieten die gleiche Qualität und Standzeiten wie neuproduzierte Werkzeuge. Unseren Kunden entsteht dadurch also kein Nachteil“, versichert Mathias Schmidt.