Bei der K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge GmbH aus Sien im rheinland-pfälzischen Landkreis Birkenfeld wird größter Wert auf die Ausbildung junger Fachkräfte gelegt. Mit Erfolg: Nach 2022 konnte dieses Jahr mit Lasse Zimmer (24) erneut ein ehemaliger Müller-Azubi den Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks in der Kategorie Präzisionswerkzeugmechaniker gewinnen.
Im Gewerk der Präzisionswerkzeugmechaniker hatte Lasse Zimmer zunächst den Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz gewonnen und schließlich am 14. November auch den Wettbewerb auf Bundesebene in Berlin. Am 5. Dezember wurden in Frankfurt am Main die Sieger geehrt. Die Ehrung nahmen unter anderem der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, vor.
Florian Müller, Ausbilder bei Müller Präzisionswerkzeuge, ist stolz auf die Leistung seines ehemaligen Auszubildenden: „Es ist immer wieder eine große Freude, zu sehen, wenn einer unserer Azubis zu den besten seines Fachs wird. Der Bundessieg von Lasse Zimmer in diesem Wettbewerb ist kein Zufall, sondern ein Resultat seines außergewöhnlichen Engagements. Es ist außerdem eine Bestätigung, dass unser Ausbildungskonzept die jungen Leute hervorragend für ihre berufliche Zukunft vorbereitet.“
Mathias Schmidt, Geschäftsführer von Müller Präzisionswerkzeuge, ergänzt: „Auch für uns als Unternehmen und Ausbildungsbetrieb sind solche Erfolge wichtig, um jungen Menschen, die über eine Ausbildung nachdenken, zeigen zu können, dass sie bei Müller sehr gut aufgehoben sind. Wir wünschen Lasse Zimmer auf seinem weiteren Weg viel Erfolg, zunächst in seinem Maschinenbaustudium, dass er dieses Semester am Umwelt Campus Birkenfeld begonnen hat.“
Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks, auch als Deutsche Meisterschaft im Handwerk (German Craft Skills) bekannt, wird seit 1951 jährlich in über 130 Handwerksberufen ausgerichtet. Er wurde mit dem Ziel eingeführt, das Handwerk zu fördern, die Bedeutung der Ausbildungsleistungen des Handwerks hervorzuheben und begabte Lehrlinge in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern. Jährlich nehmen bis zu 3.000 Junghandwerker am Wettbewerb teil. Zum Wettbewerb zugelassen werden ausschließlich Gesellen, die ihre Ausbildung mit mindestens „Gut“ abgeschlossen haben. Im mehrstufigen Wettbewerb entscheidet sich durch Landeswettbewerbe, wer sich für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und endet seit 1960 jährlich mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung und Siegerehrung.
