Wolfram-Preise auf Rekordniveau: Mit Tool Upcycling aus der Preisspirale

Die Werkzeugbranche leidet aktuell stark unter hohen Rohstoffpreisen, insbesondere für Ammoniumparawolframat (APT). APT ist eine zentrale Vorstufe für die Herstellung von Wolfram – und Wolfram wird dringend benötigt, um Hartmetallwerkzeuge zu produzieren. Am Weltmarkt ist der APT-Preis seit Anfang letzten Jahres um mehr als 500 Prozent gestiegen – und die Tendenz bleibt steigend. Werkzeugrecycling bietet […]

Sien, 05.03.2026 /

Die Werkzeugbranche leidet aktuell stark unter hohen Rohstoffpreisen, insbesondere für Ammoniumparawolframat (APT). APT ist eine zentrale Vorstufe für die Herstellung von Wolfram – und Wolfram wird dringend benötigt, um Hartmetallwerkzeuge zu produzieren. Am Weltmarkt ist der APT-Preis seit Anfang letzten Jahres um mehr als 500 Prozent gestiegen – und die Tendenz bleibt steigend. Werkzeugrecycling bietet sich als Weg an, die Preissteigerungen abzufedern. Erfahrungswerte von Müller Präzisionswerkzeuge haben gezeigt, dass im Durchschnitt bis zu 30 % des Neuwerkzeugbedarfs durch upgecycelte Werkzeuge abgedeckt werden kann.

Hartmetall besteht meist zu 90 % aus Wolframcarbid und 10 % aus Cobalt. Entsprechend groß ist der Einfluss des APT-Preises auf die Werkzeugkosten. Ein Ausweg aus der Preisspirale bietet das Tool Upcycling. Dabei wird aus einem nicht mehr nutzbaren Werkzeug ein neues gemacht. Im Durchschnitt können 30 % des Neuwerkzeugbedarfs durch recycelte Werkzeuge abgedeckt werden. Je nach Unternehmen und Anwendung sind sogar 50 % machbar.

Tool Upcycling: Aus Alt mach Neu
Selbst beschichtete, extrem robuste Werkzeuge nutzen sich im Einsatz ab. Diese können zwar nachgeschliffen und neu beschichtet werden, aber irgendwann ist auch dies nicht mehr möglich. Das Werkzeug muss ersetzt werden. Dabei bietet Tool Upcycling eine gute Alternative zu einem Neuwerkzeug, insbesondere auch, da upgecycelte Tools deutlich kostengünstiger sind.

Der Ablauf unterscheidet sich dabei in einem entscheidenden Punkt von der Neuproduktion: Das neue Werkzeug entsteht aus einem alten. Wenn ein Werkzeug nicht mehr nachgeschliffen werden kann, schickt es der Kunde an Müller und bestellt eine Alternative. Die Experten bei Müller kappen den verschlissenen Schneidenteil ab, schleifen den unverbrauchten Teil rund und arbeiten die neue Geometrie ein. Anstatt eines teuren Neuhartmetallrohlings wird das bestehende Hartmetall genutzt. Anschließend wird beschichtet – und fertig ist das neue Werkzeug aus altem Hartmetall.

Für metallverarbeitende Unternehmen hat Tool Upcycling diverse Vorteile: Da statt eines neuen HM-Stabs ein verschlissenes Werkzeug als Basis verwendet wird, hat der Kunde einen spürbaren Preisvorteil. Insbesondere in Zeiten hochpreisiger Rohstoffe ist dies von großer Bedeutung. Die schwankenden Hartmetallpreise und die Verfügbarkeit von Hartmetall am Markt spielen keine Rolle. Darüber hinaus besteht dadurch auch eine größere Preisstabilität, sowie schnellere Verfügbarkeit. So werden auch potenzielle Maschinenstillstände verringert. Zusätzlich kann signifikant CO2 eingespart werden; schließlich fallen bei der Neuproduktion von Hartmetall in der Regel zwischen 30 und 50 kg CO₂ an – pro kg Hartmetall. „Unsere upgecycelten Werkzeuge haben die gleiche hohe Standzeit wie Neuwerkzeuge. Sie können auch genauso nachgeschliffen werden. Dem Anwender entsteht dadurch also kein Nachteil, sondern er hat die exakt selbe Qualität wie bei einem Neuwerkzeug“, bestätigt Müller-Geschäftsführer Mathias Schmidt.

Jetzt teilen:

Über K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge

Die K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge GmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen und produziert VHM-Präzisionswerkzeuge zum Bohren, Fräsen und Senken mit überwältigenden Erfolgen und einer innovativen Produktstrategie. Dabei bietet Müller maximale Flexibilität für die Umsetzung von höchst komplexen und kundenspezifischen VHM-Werkzeugen. Das Unternehmen wurde im Jahr 1981 gegründet. Seitdem setzt Müller die neuesten und besten CNC-Schleifmaschinen zum Herstellen von innovativen Präzisionswerkzeugen mit höchster Qualität ein und überzeugt durch schnelle und flexible Lieferzeiten sowie durch preiswerte Produkte. Müller produziert mit 80 Mitarbeitern ausschließlich in Deutschland am Standort Sien (bei Idar-Oberstein) in Rheinland-Pfalz. Der hoch moderne Maschinenpark läuft durchgängig an 365 Tagen im Jahr. www.mueller-sien.de

Pressekontakt K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge

Sandra Franz
Fürst-Dominik Straße 44
D-55758 Sien
Tel.: 06788 / 9798 -11
E-Mail: s.franz@mueller-sien.de

Kontakt PR-Agentur

Schwartz Public Relations GmbH
Sendlinger Straße 42A
D-80331 München

Team K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge
E-Mail: mueller-praezisionswerkzeuge@schwartzpr.de

Tobias Möldner
Tel.: +49 (0) 89 211 871 31
E-Mail: tm@schwartzpr.de

Downloads

Klicken Sie auf ein Bild, um eine große Version des Bildes anzuzeigen (und dann Download per Rechtsklick).

    Weitere Beiträge
    des Kunden