Digitale Bildung 2.0: US-Bildungstrends 2019 von littleBits

Das New Yorker Unternehmen littleBits prognostiziert die wichtigsten US-Bildungstrends 2019 für Lehrer, Schüler, Schulen und EdTech-Unternehmen, die schon bald auch die Bildungsdiskussion in Deutschland bestimmen könnten.

München, 20.02.2019 /

Die Diskussion über die Bedeutung der MINT-Fächer ist in Deutschland schon seit Jahren in vollem Gange. Insbesondere die Bereiche Informatik und Technik werden auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft gefragter sein denn je. Vorreiter für die Vermittlung von MINT-Kenntnissen sind Bildungseinrichtungen in den USA. Die US-Bildungstrends, die das New Yorker Unternehmen littleBits prognostiziert, könnten schon bald auch in Deutschland die Diskussion rund um die Vermittlung von Informatik- und Technik-Skills bestimmen.

Trends für Lehrer

  • 2019 wird die Vermittlung von MINT-Skills, wie beispielsweise Computational Thinking oder Programmieren, mehr in den Fokus von Lehrern rücken. Ziel ist es, Schüler auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts der Zukunft vorzubereiten.
  • Ein Problem dabei ist, dass die Kenntnisse vieler Lehrer noch nicht immer ausreichend sind. MINT- und IT-Themen hatten weder in der Schule noch in der universitären Ausbildung der heutigen Pädagogen den Stellenwert, der für heutige Schüler fächerübergreifend notwendig ist.
  • Deshalb steht 2019 auch die berufliche Weiterbildung der Lehrer im Mittelpunkt. Sowohl der Unterrichtsstil der Lehrkräfte als auch die Lehrpläne müssen angepasst werden, um Schüler besser für die Zukunft der Arbeit vorzubereiten.
  • Im kommenden Jahr wird von Pädagogen in noch stärkerem Maße erwartet, MINT- und IT-Themen fachübergreifend in den Unterricht zu integrieren und unter verschiedensten thematischen Aspekte einzubinden.
  • Im aktuellen politischen Klima engagieren sich Schüler wieder mehr für Themen, die ihnen wichtig sind. Dieses Engagement können Lehrer im Unterricht nutzen und Wege finden, ihre Schüler zu „Leaders of tomorrow“ zu machen.

 

Trends für Schüler

  • Schon seit vielen Jahren wird von “personalisiertem Lernen” gesprochen. Dieses Konzept ist mittlerweile so ausgereift, dass es Schülern auch einen echten Nutzen bringt. Lehrer werden vermehrt neue Methoden und individuelle Lehrpläne einsetzen, um auf die Lernstile, Interessen und Fähigkeiten des einzelnen Schülers einzugehen.
  • Die guten alten Hausaufgaben kommen immer mehr aus der Mode: No-Homework-Ansätze werden immer populärer, um Schülern mehr Zeit zum Spielen und Erkunden zu geben. Spielerisches Lernen wird die klassischen Lehrmethoden ergänzen – sowhel im Klassenzimmer als auch in der Freizeit.

 

Trends für Schulen  

  • Das Konzept des projektbasierten Lernens, bei dem Schüler sich mit Problemen und Herausforderungen aus der Praxis beschäftigen, wird in immer mehr Schulen in den Unterricht integriert. Schüler arbeiten über einen längeren Zeitraum hinweg an Lösungen für reale Problemstellungen und erwerben dadurch wertvolle Kenntnisse und Fähigkeiten.
  • Eltern bringen sich verstärkt bei Bildungsthemen sowie der Entwicklung von Lerninhalten ein – in der Schule wie auch zu Hause.
  • Bereits die Grundschulen beginnen mit dem sogenannten Computational Thinking (CT), um die Schüler besser auf den Lehrplan der Mittel- und Oberstufe vorzubereiten. Beim Computational Thinking, welches aus den USA kommt und in Deutschland noch relativ unbekannt ist, lernen Schüler komplexe Probleme zu lösen. Die Herangehensweise ähnelt der eines Computers: Ein großes Problem wird in kleinere Einheiten zerlegt, es wird nach bestimmten Mustern gesucht oder bestimmte Probleme vom Kontext abstrahiert.
  • Staatliche Zuschüsse, die sich auf diese Bereiche konzentrieren, werden steigen.

 

Trends für EdTech-Unternehmen

  • Die Lernfortschritte der einzelnen Schüler nachzuweisen, wird für Schulen immer wichtiger.
  • EdTech Unternehmen unterstützen den Lernprozess von Schülern in der Schule und in der Freizeit und entwickeln neue Lernkonzepte. Sie haben die Kapazitäten, sich in die Lernprozesse von Schülern hineinzuversetzen und neue Lernkonzepte zu entwickeln. Dadurch werden EdTech-Unternehmen einen größeren Einfluss auf Bildung und Politik haben.
  • Viele Führungskräfte und Vordenker in der IT, dem Ingenieurwesen oder den naturwissenschaftlichen Bereichen haben einen mathematischen Hintergrund. Um zukünftige Generationen für diese Positionen und Herausforderungen vorzubereiten, werden EdTech-Unternehmen das oft vernachlässigte Fach Mathematik vermehrt in ihre Produkte integrieren.

Statement von littleBits-Gründerin Ayah Bdeir zur Rolle von littleBits in der Bildung

„littleBits konzentrierte sich ursprünglich nur auf die Entwicklung von EdTech-Produkten für Konsumenten. Da aber in den USA immer mehr Pädagogen die Erfahrung machten, dass der Einsatz der elektronischen Bausteine von littleBits ihren Lehrplan verbessert, haben wir parallel einen Schritt in den Bildungsbereich gemacht. Es ist interessant zu sehen, welche Auswirkungen die littleBits auf Klassenzimmer, Bibliotheken und Kreativwerkstätten in der ganzen Welt haben.

Derzeit arbeiten wir mit mehr als 20.000 Schulen zusammen. Anfang des Jahres haben wir zudem eine Partnerschaft mit Pearson, einem US-amerikanischen Bildungsverlag, angekündigt, um dem STEM/STEAM-Bereich des Verlags interaktiver zu machen. Pearson wird littleBits in den Lehrplan der dritten bis achten Klasse in Form der “Pearson littleBits STEM Invention Toolbox” aufnehmen. Ein Pädagoge bei einem littleBits Inventor-Club in Gdynia, Polen, sagte mir, dass littleBits in seinen Workshops ein Werkzeug seien, um der Kreativität die Türen zu öffnen, besonders bei Kindern. Sie fragten ihn: ‚Es wird sich bewegen? Aber wie? Elektronik? Darüber weiß ich ja gar nichts.‘ Nach einer Weile sieht man dann aber, dass sie mit einem Funkeln in den Augen voll und ganz bei der Sache sind.

Bildung ist für das Team von littleBits ein wichtiger Schwerpunkt, für den wir uns stark engagieren. Unser Team besucht den Unterricht in Schulen und erstellt Programme für Lehrer und Schüler, um unser Angebot noch besser auf ihre Bedürfnisse abzustimmen. Damit helfen wir Lehrern bei der schwierigen Aufgabe, ihre Schüler bestmöglich auf die Zukunft vorzubereiten.“

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Über littleBits

littleBits hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche spielerisch an Technologie heranzuführen und ihre Kreativität zu entfesseln. Mit den elektronischen Bausätzen können Tüftler ab acht Jahren eigene Erfindungen entwickeln - unabhängig von Geschlecht, Alter und Vorwissen. Die verschiedenen Module („Bits“) lassen sich kinderleicht durch Magnete aneinanderfügen, sind je nach Funktion farblich gekennzeichnet und ermöglichen unbegrenzt viele Kombinationsmöglichkeiten.

Von MIT Absolventin Ayah Bdeir 2011 in New York gegründet, wurde littleBits seitdem mit zahlreichen namhaften Preisen ausgezeichnet, wie etwa dem Parents’ Choice Gold Award. Die Produkte werden mittlerweile in über 150 Ländern verkauft. Mehr als 12.000 Lehrkräfte weltweit vertrauen auf littleBits, um ihren Schülern die MINT-Fächer nahezubringen und sie zu kreativen Köpfen auszubilden, die fit für die Berufswelt von morgen sind.

littleBits auf:

Pressekontakt littleBits

Allison VanNest
Head of Communications
E-Mail: allie.vannest@littlebits.com

Kontakt PR-Agentur

Schwartz Public Relations
Sendlinger Straße 42A
D-80331 München

Team littleBits
E-Mail: littlebits@schwartzpr.de

Thomas Maier
Tel.: +49 89 211871-58
E-Mail: thm@schwartzpr.de

Annika Sasse
Tel.: +49 (0) 89 211 871 57
E-Mail: ans@schwartzpr.de

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