Aktuelle Studie: Handelskonflikte und wirtschaftlicher Protektionismus beeinflussen globale Supply-Chain-Netzwerke

  • Über zwei Drittel der produzierenden Unternehmen weltweit passt Supply Chains an veränderte politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen an
  • Laut einer aktuellen Umfrage suchen fast die Hälfte aller Hersteller nach alternativen Lieferanten und erwarten erhöhte Betriebskosten aufgrund von Steuern und Zöllen
  • 56% aller befragten produzierenden Unternehmen in Deutschland glauben, dass sie aufgrund des Brexit ihre Supply Chains verändern werden

München, 30.11.2018 /

Als Reaktion auf Handelskonflikte und wirtschaftlichen Protektionismus wollen 66% der Fertigungsunternehmen weltweit ihre Lieferketten umstellen. Das ergibt eine neue globale Studie von LLamasoft, einem weltweit führenden Anbieter von Software und Lösungen zur Optimierung globaler Supply Chains. Darüber hinaus gaben 50% der Befragten an, dass eine wirtschaftlich nationalistische Politik die Betriebskosten erhöht. 45% denken darüber nach, Lieferanten zu ersetzen, was einen Geschäftswert weltweit von fast 3,1 Billionen US-Dollar (nach Daten der Weltbank von 2017) entspricht.

Handelskonflikte und wirtschaftlicher Protektionismus gelten für die befragten 725 hochrangigen Entscheidungsträger in Europa (Deutschland, Frankreich und Großbritannien), den Vereinigten Staaten, Asien (China und Japan) und Lateinamerika (Mexiko) als eine der größten Herausforderungen für die Supply Chain. Auf die Frage, was sie global als größten Grund zur Besorgnis sehen, stellten die Befragten Handelskonflikte und Protektionismus (46 Prozent) nach Steuern und Abgaben (50 Prozent) an die zweite Stelle.

In der Bundesrepublik, der größten Volkswirtschaft Europas, sind 48% der Befragten besorgt über die Entwicklung von Steuern und Zöllen und deren Auswirkungen auf ihre Lieferketten. 43% sehen Protektionismus und Handelskonflikte als Bedrohung. Besonders große Auswirkungen, wird der Brexit auf ihre Lieferketten haben. 56% der in Deutschland befragten Unternehmen gaben an, dass sie aufgrund des Austritts Großbritanniens aus der EU ihre Supply Chains sehr wahrscheinlich verändern werden.

„Die heutige globale Wirtschaft – und die Supply Chains, die sie in Bewegung halten – sind grundlegend miteinander verbunden. Die sich wandelnde regionale Wirtschaftspolitik hat erhebliche Auswirkungen auf die Lieferketten produzierender Unternehmen weltweit, so dass diese den Aufbau ihrer Supply Chains immer häufiger überarbeiten müssen”, kommentiert Razat Gaurav, CEO von LLamasoft. „Aufgrund der sich ändernden politischen Stimmung in vielen Ländern ist es unerlässlich, dass Unternehmen über die Datengrundlage und analytischen Fähigkeiten verfügen, digitale Zwillinge ihrer Lieferketten zu erstellen und alternative Szenarien zu entwerfen. So können sie Unsicherheit und Risiken verringern, die diese politischen Veränderungen mit sich bringen.”

Aufgrund des weltweit veränderten politischen Klimas werden auch höhere Kosten erwartet, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Auf die Frage nach den Auswirkungen der Wirtschaftspolitik auf ihre Betriebskosten antworteten 50% der befragten Unternehmen weltweit, dass diese Kosten wahrscheinlich steigen werden. In Deutschland rechnen 53% der Befragten mit erhöhten Betriebsausgaben aufgrund veränderter politischer Bedingungen.

Der ausführliche Report zur Studie, der sich auch damit beschäftigt, mit welchen Technologien wie Internet of Things, Künstliche Intelligenz oder Machine Learning, Unternehmen der Notwendigkeit der Risikominierung begegnen wollen, findet sich hier.

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Über LLamasoft

Die LLamasoft Deutschland GmbH mit Sitz in München unterstützt mit Software zum digitalen Design- und zur Entscheidungsunterstützung in der Supply Chain Unternehmen weltweit bei der Gestaltung und kontinuierlichen Verbesserung ihrer Lieferkettenabläufe. LLamasoft-Lösungen ermöglichen es Unternehmen aus verschiedensten Branchen, ihr Supply-Chain-Netzwerk zu modellieren, zu optimieren und zu simulieren. So verbessern sie ihre Prozesskosten und ihre Servicelevels, wirtschaften nachhaltiger und minimieren Risiken.

Die LLamasoft Deutschland GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der LLamasoft Inc. mit Hauptsitz in Ann Arbor, Michigan, USA, und Standorten weltweit. Zusätzlich zum Regional-Head-Office für Deutschland, Österreich und die Schweiz in München ist das Unternehmen mit weiteren Tochtergesellschaften in Großbritannien und Frankreich vertreten. Weitere Informationen gibt es unter www.llamasoft.com

Pressekontakt LLamasoft

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LLamasoft Deutschland GmbH
Marketing Manager DACH
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E-Mail: Stefanie.Wagensonner@llamasoft.com

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