Lucy Security klärt auf: die fünf Mythen von simulierten Phishing-Nachrichten

Warum fingierte Phishing-Kampagnen die Sensibilisierung von Sicherheitsthemen und die IT-Sicherheit von Unternehmen erhöhen

Zug / Schweiz, 21.10.2020 /

Der Nutzen von Cybersecurity-Awareness, insbesondere von Phishing-Simulationen, wird aktuell breit diskutiert. Theoretische Untersuchungen sollen herausgefunden haben, dass simulierte Phishing-Kampagnen einen negativen Einfluss auf das Betriebsklima, die Vertrauens- und Fehlerkultur haben sollen. Auch soll sich dadurch das Vertrauensverhältnis zur Unternehmensführung verschlechtert haben.

Das Schweizer Unternehmen Lucy Security hat in einer weltweiten Onlinestudie „Nutzen und Herausforderungen von Cybersecurity-Awareness 2020“ im Juni 2020 Unternehmen nach dem praktischen Nutzen und den Herausforderungen von Cybersecurity-Awareness befragt. Die meisten der befragten Unternehmen führen diese Awareness-Trainings erfolgreich durch. Aufgrund dieser Studie räumt Palo Stacho, Mitgründer und Head of Operations bei Lucy Security, mit fünf Mythen auf:

  • Mythos 1: Security-Awareness-Maßnahmen erhöhen nicht die IT-Sicherheit eines Unternehmens

Palo Stacho: „Falsch. Ganze 96 Prozent der Umfrageteilnehmer stimmen voll oder größtenteils zu, dass die Cybersecurity-Awareness ihrer Mitarbeiter in den letzten Monaten oder Jahren zugenommen hat. Gar 98 Prozent der Teilnehmer sind überzeugt, dass Security-Awareness-Maßnahmen echte Angriffe erschweren. Und 94 Prozent der Unternehmen äußern, dass durch die Maßnahmen die IT-Sicherheitsinfrastruktur gar gestärkt wird. Unsere Studie konnte beweisen, dass Cybersecurity-Awareness die Aufmerksamkeit erhöht und zur Unternehmenssicherheit beiträgt.“

  • Mythos 2: Phishing-Simulationen verunsichern Mitarbeiter

Palo Stacho: „Eine Behauptung, die gerne angebracht wird: Phishing-Simulationen sollen Ängste bei den Mitarbeitern verursachen. Die Umfrage bestätigt das nicht: die Mehrheit von über 73 Prozent der Teilnehmer sagte aus, dass ihre Mitarbeiter durch die Maßnahmen nicht verunsichert wurden. Und das obwohl über die Hälfte der befragten Unternehmen (58 Prozent) die Phishing-Simulationen nicht vorher angekündigt haben.“

  • Mythos 3: Phishing-Kampagnen wirken sich negativ auf das Betriebsklima aus

Palo Stacho: „Unsere Studie hat bewiesen, dass bei 95 Prozent der Unternehmen die Maßnahmen gut bei den Mitarbeitern ankamen. Die Auswirkungen auf das Betriebsklima durch Phishing-Simulationen waren bei fast 11 Prozent der Teilnehmer stark positiv, bei 32 Prozent größtenteils positiv und 52 Prozent eher positiv. Zudem konnten wir feststellen, dass durch die Security-Awareness-Maßnahmen das Vertrauen in die Geschäftsleitung gestärkt wurde. 89 Prozent der Befragten stimmten voll, größtenteils oder eher zu, dass das Vertrauen in die Leitung nicht in Frage gestellt wurde, wenn Phishing-Kampagnen durchgeführt wurden.“

  • Mythos 4: Lieber das Geld für IT-Sicherheitslösungen ausgeben, als an Security-Awareness-Maßnahmen

Palo Stacho: „Wenn 92 Prozent der Befragten angeben, dass ein gleiches Sicherheitsniveau nicht aufrechterhalten werden kann, wenn die vorhandenen Ressourcen und Budgets ausschließlich in technische Sicherheitsmaßnahmen (Application Gateways, Firewalls oder Virenscanner etc.) investiert werden, dann ist das definitiv ein Mythos. Das heißt, Unternehmen steigern mit Cybersecurity Awareness signifikant ihre IT-Sicherheit Ein Mehr an Technologie wird das nicht können.“

  • Mythos 5: Phishing-Kampagnen haben einen negativen Einfluss auf die Fehlerkultur in Unternehmen

Palo Stacho: „Das ist eine falsche Annahme. Diese Aussage konnten wir durch unsere Studie vollständig widerlegen. Alle, ich betone gerne nochmals, 100 Prozent der befragten Unternehmen der Studie gaben an, dass Security-Awareness-Maßnahmen sich positiv auf die Fehlerkultur des Unternehmens auswirken. Zusammen mit dem weiter oben erwähnten Ergebnis, dass das Vertrauen der Unternehmensleitung nicht in Frage gestellt wird, kann behauptet werden, dass in den Unternehmen bei den Mitarbeitern eine sehr hohe Akzeptanz für Security-Awareness besteht.“

Hintergrund: Was sind Security-Awareness-Maßnahmen?

Viele Unternehmen investieren heutzutage nicht nur in professionelle IT-Security-Lösungen, sondern auch in die Fortbildung und in bestimmte Maßnahmen für ihre Mitarbeiter, damit diese sicherheitsbewusster werden. Mitarbeiter müssen wissen, welche aktuellen Bedrohungsszenarien aus dem Internet kommen können. Ziel von Cybersecurity-Awareness-Lösungen ist daher der allgemeine Schutz des Unternehmens vor den Schäden der Cyberkriminalität. Erreicht wird dies anhand gezielter Schulung der Mitarbeiter. Durch interne Analysen hat Lucy Security festgestellt, dass richtig durchgeführte Awareness-Programme ein Unternehmen bis zu zehnmal sicherer machen können.

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Über Lucy Security

Lucy Security wurde 2015 gegründet und hat die Erfahrungen ihrer Gründer im Bereich des ethischen Hacking in eine umfassende Schulungssoftware umgewandelt, mit der eine 360°-Sicht auf die IT-Security Schwachstellen einer Organisation ermöglicht wird. Lucy erhält weiterhin zahlreiche Branchenauszeichnungen, darunter den ISPG-Preis 2020 für die beste Cybersicherheitsausbildung und -schulung und die Cybersecurity Excellence Awards 2020 für die beste Anti-Phishing und die beste Sicherheitsausbildungsplattform. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Zug, Schweiz, mit einer US-Niederlassung in Austin, TX. Weitere Informationen finden Sie unter www.lucysecurity.com.

Lucy Security auf:

Pressekontakt Lucy Security

LUCY Security AG
Chamerstrasse 44
6300 Zug
Schweiz

Palo Stacho
Head of Operations bei Lucy Security AG
E-Mail: palo@lucysecurity.com
Web: www.lucysecurity.com.

Kontakt PR-Agentur

Schwartz Public Relations
Sendlinger Straße 42A
D-80331 München

Team Lucy Security
E-Mail: lucysecurity@schwartzpr.de

Sven Kersten-Reichherzer
Tel.: +49 (0) 89 211871-36
E-Mail: sk@schwartzpr.de

Carmen Ritter
Tel.: +49 89 211871-56
E-Mail: cr@schwartzpr.de

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