Malwarebytes, ein weltweit führender Anbieter von Online-Schutzlösungen, hat heute die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage veröffentlicht, die neue Einblicke in den Datenschutz im KI-Zeitalter gibt: Obwohl die Nutzung von KI immer selbstverständlicher wird, gaben 90 Prozent der Befragten an, Bedenken zu hegen, dass KI ihre Daten ohne ihre Zustimmung nutzt, und 91 Prozent der Befragten befürworten länderspezifische Gesetze zur Regulierung der Nutzung personenbezogener Daten. Diese Ergebnisse zeigen ein wachsendes Misstrauen gegenüber KI und dass viele Menschen den Einsatz von KI einschränken möchten und proaktive Maßnahmen zum Schutz ihrer Privatsphäre ergreifen.
KI ist auch im Bereich Cybersicherheit zu einem viel diskutierten Thema geworden, da neue KI-gestützte Technologien zwar Fortschritte hinsichtlich Cyberschutz vorangetrieben haben, aber auch das Ausmaß und die Komplexität von Cyberangriffen gesteigert haben. Die Umfrage von Malwarebytes zeigt, dass viele der Befragten dahingehend unsicher sind, wie KI zu ihrem Vorteil eingesetzt wird und welche Auswirkungen dies auf den Datenschutz hat, was zu Verwirrung und Misstrauen gegenüber KI führt.
„Diese Tools, die fast alles können, stoßen mittlerweile auf Widerstand in der Öffentlichkeit: Was können sie mit unseren Daten anstellen? Dass wir nach wie vor keine Antwort auf diese Frage haben, ist – wie viele Menschen beginnen, festzustellen – ein großes Problem“, sagt David Ruiz, Senior Privacy Advocate bei Malwarebytes. „Das weit verbreitete Misstrauen gegenüber KI-Tools, das wir im Rahmen unserer Umfrage identifizieren konnten, steht für eine Online-Welt, in der die größten Unternehmen ihren Erfolg auf den Daten ihrer Nutzer aufgebaut haben. Daher ist es ermutigend, zu sehen, dass viele Menschen zunehmend proaktiv Maßnahmen zum Schutz ihrer Privatsphäre ergreifen. Dazu zählt die Nutzung bewährter Werkzeuge wie Multi-Faktor-Authentifizierung und Werbeblockern, der Löschung persönlicher Daten im Internet, wo immer dies möglich ist, und KI-Tools, denen sie nicht vertrauen, einfach nicht zu nutzen.“
Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage im Überblick
- Die Bedenken hinsichtlich der Nutzung von Daten durch KI sind groß:
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- 90 Prozent der Befragten sind besorgt darüber, dass KI ihre Daten ohne ihre Zustimmung nutzt.
- 88 Prozent geben personenbezogene Daten nicht freiwillig an KI-Tools wie ChatGPT und Gemini weiter.
- 84 Prozent haben keine personenbezogenen Gesundheitsdaten an KI-Tools weitergegeben.
- 43 Prozent nutzen ChatGPT nicht mehr und 42 Prozent nutzen Gemini nicht mehr.
- Ein Lichtblick: Weniger Befragte fühlen sich hilflos:
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- 63 Prozent der Befragten haben sich damit abgefunden, dass ihre Daten bereits im Umlauf sind – ein Rückgang von 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- Die Befragten ergreifen proaktiv selbst Maßnahmen:
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- 49 Prozent der Befragten nutzen TikTok nicht mehr, 44 Prozent nutzen Instagram nicht mehr, 37 Prozent nutzen Facebook nicht mehr.
- 76 Prozent nutzen Multi-Faktor-Authentifizierung – ein Anstieg von 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- 82 Prozent lehnen Datenerfassung ab, wenn dies möglich ist – ein Anstieg von 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- 71 Prozent nutzen einen Werbeblocker – ein Anstieg von 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- 46 Prozent nutzen ein VPN – ein Anstieg von 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- 48 Prozent lesen Datenschutzrichtlinien und -reports – ein Anstieg von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- 38 Prozent nutzen gefälschte oder fiktive Daten, wenn dies möglich ist – ein Anstieg von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- 25 Prozent nutzen einen Dienst zur Löschung personenbezogener Daten – ein Anstieg von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Cybersicherheitslösungen von Malwarebytes
Malwarebytes versteht KI als ein neues, leistungsstarkes Werkzeug, um durch KI verursachte Risiken zu minimieren und Bedrohungen präventiv zu erkennen, zu stoppen und auf sie zu reagieren. Gleichzeitig legt Malwarebytes Wert auf Datenschutz und bietet deshalb umfassende Cybersicherheitslösungen für alle Arten von Endgeräten, die Daten- und Identitätsschutz auf Grundlage strenger Datenschutzrichtlinien umfassen.
- Malwarebytes Privacy VPN bietet leistungsstarke Funktionen wie reine RAM-Server ohne Festplatten, eine strikte No-Logs-Richtlinie und einen Blind Operator Mode.
- Malwarebytes Browser Guard ist eine Werbeblocker-Erweiterung, die vor Trackern, Malware, Infostealern und Phishing schützt.
- Malwarebytes Scam Guard erkennt Betrugsversuche in E-Mails, SMS und mehr, einschließlich KI-generierter Betrugs- und Phishing-Nachrichten.
- Malwarebytes Digital Footprint Scanner ist eine kostenlose Ressource, mit der Nutzer herausfinden können, welche ihrer personenbezogenen Daten von Datenlecks betroffen waren, und bietet für solche Fälle Maßnahmen zur Reduzierung persönlicher Risiken.
Mehr Informationen über die aktuellsten Cyberbedrohungen und -abwehrstrategien finden Sie auf dem Malwarebytes-Blog oder auf Facebook, Instagram, LinkedIn, TikTok und X.
Über die Umfrage
Malwarebytes führte die Blitzumfrage zwischen dem 26. Januar 2026 und dem 3. Februar 2026 über die Plattform Alchemer Survey unter den Lesern seines Newsletters weltweit durch. Insgesamt nahmen 1.235 Personen an der Umfrage teil.
