Instagram größter Datendieb unter den Sozialen Netzwerken

79 Prozent der gesammelten Daten auf Instagram werden an Dritte verkauft, so eine aktuelle Übersicht von Statista. Als Facebook WhatsApp übernommen hat, waren viele besorgt, dass ihre Daten nun missbraucht werden könnten, aber nur eine Handvoll Leute hat die Plattform tatsächlich verlassen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass Instagram noch mehr Daten weitergibt als Facebook. Und dennoch sind die meisten Menschen weiterhin auf den Plattformen aktiv. Das Problem: der Netzwerkeffekt. Warum wir bei einer transparenten Corona-Warn-App zögern und im Gegenzug anderen Apps wie Facebook und Instagram erlauben, unsere sensible Daten zu stehlen und zu verkaufen, erklärt Robert E.G. Beens, CEO und Mitgründer von Startpage.

Den Haag, 31.03.2021 /

Big Tech-Unternehmen und soziale Medien sind bekanntlich die größten Eindringlinge in die Privatsphäre, und die große Menge an persönlichen Daten, die über Apps abgegriffen werden, nimmt stetig zu. Kaum jemand liest das Kleingedruckte in den Nutzungsbedingungen oder Datenschutzrichtlinien. Wir setzen einfach ein Häkchen, wenn wir eine App herunterladen, und erlauben dem App-Anbieter somit, ganz legal unsere Daten zu stehlen. Ist Ihnen das wirklich egal?

Hier geht es um sehr persönliche Informationen: Was man einkauft, wieviel man dafür ausgibt, den aktuellen Standort, den gesamten Such- und Browserverlauf, Kontaktdaten oder auch Informationen zum eignen Gesundheitszustand. Diese sensiblen Daten werden nicht nur gesammelt und gespeichert, sondern auch an den Meistbietenden verkauft. Und wer weiß schon, wo diese Informationen schlussendlich überall landen? Keine schöne Vorstellung.

Eine aktuelle Studie veröffentlicht von Statista zeigt, dass das Problem noch größer ist als befürchtet: Hier wurden 50 der beliebtesten Apps darauf untersucht, welche Menge an persönlichen Daten sie speichern und weitergeben. In der Rangliste treffen wir auf die üblichen Verdächtigen: Der traurige Spitzenreiter ist Instagram. Die Plattform verkauft erschreckende 79 Prozent der gespeicherten Daten an Dritte. Facebook teilt 57 Prozent aller persönlichen Daten mit Dritten, während LinkedIn die Hälfte aller gespeicherten sensiblen Daten – nicht nur Kontaktdaten, sondern auch den Standort oder die Suchhistorie seiner Nutzer – an Drittanbieter verkauft. Dicht dahinter folgen YouTube (43 Prozent) und TikTok (36 Prozent). Und auch die Dating App Tinder teilt 21 Prozent der persönlichen Informationen über seine Nutzer mit Dritten.

Viele Deutsche zögern, die sichere und transparente Corona-Warn-App zu nutzen, aus Angst vor Verletzungen ihrer Privatsphäre. Gleichzeitig nutzen wir wissentlich weiterhin Apps wie Instagram, Facebook, YouTube und TikTok, die unsere Daten massiv ausnutzen und in unsere Privatsphäre eindringen. Warum machen wir das? Die Antwort liegt im sogenannten Netzwerkeffekt.

Der Netzwerkeffekt bindet uns an unsere Online-Communities. Denn wenn beispielsweise jeder aus dem Freundes- und Bekanntenkreis eine bestimmte Social-Media-App verwendet, muss man diese auch selbst nutzen, wenn man mit diesen Menschen kommunizieren möchte. Dazu kommt der „FOMO-Effekt“, die sogenannte „Fear of missing out“: die Sorge etwas zu verpassen, wenn man nicht Teil der Online-Community ist. Der Netzwerkeffekt bringt uns dazu, diese Plattformen trotz aller Bedenken zu nutzen und den hohen Preis unserer Privatsphäre zu zahlen. Instagram, Facebook, WhatsApp, YouTube kommen ungeschoren davon.

Der Datenschutz wird in der heutigen Zeit zu einem immer brisanteren Thema in der Tech-Branche und es kommen immer mehr datenschutzfreundliche Alternativen für gängige Online-Tools und -Produkte auf den Markt. Obwohl diese oft die gleichen Funktionen und Dienste anbieten, sind viele der Nutzer durch den Netzwerkeffekt an die etablierten Anbieter gefesselt. Ein Wechsel fällt schwer.

Wie kann man dieses Problem angehen? Ein guter erster Schritt: Zuerst die einfacheren Dinge ändern. Suchmaschinen unterliegen dem Netzwerkeffekt nur in geringem Maße. Verwendet man datenschutzkonforme Suchmaschinen wie Startpage, merkt man schnell, dass man als Nutzer keine Abstriche machen muss, wenn einem die eigene Privatsphäre wichtig ist. Mit dem Proxy Anonyme Ansicht von Startpage lassen sich selbst die Webseiten der anzeigten Ergebnisse anonym besuchen. Möchte man ein Stück Kontrolle über die eigene Privatsphäre auch bei Social-Media-Plattformen zurückerlangen, helfen Tools wie die Jumbo-App.

Ich glaube, wir dürfen es Big Tech nicht so einfach machen. Natürlich wollen wir uns auch weiterhin miteinander austauschen und am Leben anderer teilhaben. Aber wir haben die Möglichkeit, uns dabei besser zu schützen – ob nun mit zusätzlichen Tools vor den üblichen Verdächtigen oder durch die Verwendung datenschutzkonformer Alternativen. Es ist an der Zeit, die Sicherung unserer Privatsphäre in die eigene Hand zu nehmen.

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Über Startpage

Startpage ist die sicherste Datenschutz-Suchmaschine der Welt. Das 2006 in den Niederlanden gegründete Unternehmen hat sich zu einer bevorzugten Wahl für all jene entwickelt, denen exakte Suchergebnisse genauso wichtig sind wie ihre Privatsphäre. Das Unternehmen trackt, protokolliert, teilt oder verkauft keine persönlichen Daten. Startpage bietet erstklassige Suchergebnisse und wendet seinen geschützten Anonymisierungsprozess an, um die Online-Privatsphäre der Nutzer zu wahren und vor lästigen Werbeanzeigen und Preis-Trackern zu schützen.

Mit der Funktion „Anonyme Ansicht“ bietet Startpage die einzigartige Möglichkeit, das Internet anonym zu durchsuchen, ohne getrackt zu werden. Startpage schützt seine User weltweit durch Einhaltung der strengen Datenschutzgesetze der Niederlande und der EU, einschließlich der DSGVO,  und wurde von der Stiftung Warentest im Suchmaschinentest zum Testsieger erklärt.

Weitere Informationen über Startpage finden Sie auf https://www.startpage.com und auf dem Unternehmensblog Nix zu verbergen!

Startpage auf:

Pressekontakt Startpage

Alexandra Schiffmann
Marketing & Communications Manager DACH / Startpage
E-Mail: presse@startpage.com

Kontakt PR-Agentur

Schwartz Public Relations
Sendlinger Straße 42A
D-80331 München

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Tel.: +49 (0) 89 211 871-43
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E-Mail: vp@schwartzpr.de

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