Arbeitsraum hindert aktive Zusammenarbeit

Neue Steelcase Forschung zeigt: Viele deutsche Arbeitsplätze unterstützten Teamarbeit nicht ausreichend

München, 13.08.2019 /

Teamarbeit ist nicht neu, aber radikal anders. Neue Forschungsergebnisse von Steelcase zeigen: Teams müssen heute schneller vorankommen als je zuvor, um Innovationen zu schaffen. Um ihre Arbeit zu strukturieren, greifen sie Methoden von Design Thinking und agilem Arbeiten auf. Bei geistiger und körperlicher Bewegung entstehen bessere Ideen und finden sich schneller Lösungen. Das einzige, was Teams im Weg steht, ist der Arbeitsplatz. Dieser unterstützt die neue Art zu arbeiten noch nicht ausreichend.

Unternehmen müssen heute wesentlich schneller agieren und innovativer sein, als noch vor wenigen Jahren. Darum greifen sie auf die unterschiedlichen Denkweisen und kreativen Lösungsansätze zurück, die vor allem in Teamarbeit entstehen. Das ist nicht neu. Neu ist, dass Unternehmen aufgrund der Schnelligkeit und Komplexität unserer Gesellschaft und Wirtschaft mit einer intensiveren Art von Teamarbeit konfrontiert werden. Diese neue Form der intensiven Zusammenarbeit ändert die Spielregeln im Team und damit auch die Anforderungen an den Arbeitsplatz. Unternehmen in Deutschland stellen ihren Angestellten jedoch nicht die Arbeitsräume zur Verfügung, die sie bräuchten, um innovativ zu sein.

Das hindert Teams an aktiver Zusammenarbeit

Um zu verstehen, wie neue Formen der Zusammenarbeit die Bedürfnisse von Teams verändern, führte Steelcase eine globale Forschung unter 3.000 Arbeitnehmern in Europa, den USA und dem Nahen Osten durch. Die Studie ergab, dass für 91 Prozent der deutschen Arbeitnehmer die Zusammenarbeit mit anderen unerlässlich ist, um neue und bessere Ideen zu entwickeln. Menschen, die in Teams arbeiten, äußern sich insgesamt positiv über die Zusammenarbeit mit anderen. Gleichzeitig kritisieren sie, dass ihre Arbeitsplätze und Technologien die neuen Arbeitsweisen nicht unterstützen.

Die Forschung zeigte, dass die meisten Arbeitsumgebungen weltweit keine intensive Zusammenarbeit unterstützen:

  • 69 Prozent der Befragten arbeiten in traditionellen, starren Konferenzräumen zusammen;
  • 80 Prozent der gemeinsamen Arbeit ist geplant, nur 20 Prozent sagen, dass ihre Zusammenarbeit zumindest etwas spontan ist;
  • 62 Prozent geben an, dass sie Schwierigkeiten haben, inmitten von Ablenkungen konzentriert zu bleiben und
  • 57 Prozent der Mitarbeiter wünschen sich, ihre Möbel bewegen zu können, um wechselnde Aktivitäten zu unterstützen, während nur 35 Prozent dies auch tun können.

Das brauchen Teams

„Teamarbeit hat sich von äußerst festen Strukturen, den typischen Wasserfall-Prozessen, zu agilen und kreativen Prozessschleifen entwickelt. Diese Veränderung muss sich auch in den Räumlichkeiten widerspiegeln“, sagt Vanja Misic, UX Lead WorkSpace Futures bei Steelcase. „Unabhängig davon, ob Teams in einem Open Space oder Einzelbüro sitzen; die Menschen prägen den Raum und der Raum prägt den Menschen. Heute brauchen Teams die Freiheit, den Raum je nach Aufgabenstellung und Projektphasen ihren Bedürfnissen entsprechend zu verändern. Dem Nutzer das Recht zu geben, räumliche Veränderungen vorzunehmen repräsentiert ein Paradigmenwechsel, den es so noch nie gab.“

Die besten Arbeitsplätze unterstützen die Aktivitäten des Teams und fördern gleichzeitig die Bedürfnisse des Einzelnen. Teams brauchen ein Zuhause, in dem sie sich in ihrem Projekt einbringen und ihr Denken und ihre Ideen visualisieren können. Sie müssen in der Lage sein, schnell zwischen Zusammenarbeit und konzentrierter Einzelarbeit zu wechseln. Und sie brauchen Kontrolle, um ihren Raum jederzeit und selbstständig neu zu gestalten.

Über die Studie

Die Steelcase Active Collaboration Study wurde im Winter 2019 unter 3.000 Arbeitnehmern in Europa, den USA und dem Nahen Osten durchgeführt. Die Ergebnisse bieten Einblicke in die Bedürfnisse von agil arbeitenden Teams. Sie zeigen deren Herausforderungen mit der aktuellen Arbeitsumgebung und wie Arbeitsumgebungen gestaltet werden sollten, um den Ansprüchen und Bedürfnissen von Teams zu entsprechen sowie Innovationen zu fördern. Weitere Informationen zu den Forschungserkenntnissen sind zu finden unter https://www.steelcase.com/eu-de/teams/

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Über Steelcase

Seit über 107 Jahren unterstützt Steelcase weltweit führende Organisationen mit fundiertem Wissen und einem bedeutenden Erfahrungsschatz. Dies spiegelt sich auch in unserer Markenfamilie – einschließlich Steelcase®, Coalesse®, Designtex®, PolyVision®, Turnstone®, Smith System®, Orangebox® und AMQ™ - wider. Zusammen bieten diese ein umfassendes Portfolio an Architektur-, Möbel- und Technologieprodukten sowie -dienstleistungen, die die Potentiale der Menschen am Arbeitsplatz freisetzen und die soziale, wirtschaftliche sowie ökologische Nachhaltigkeit unterstützen.

Steelcase ist mit einem starken Fachhandelsnetzwerk mit über 800 Niederlassungen global vertreten. Das börsenorientierte Unternehmen erwirtschaftete im Fiskaljahr 2019 einen Umsatz von 3,4 Milliarden US-Dollar.

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