Die tde – trans data elektronik GmbH hat ihr erfolgreiches tML-System weiterentwickelt und für gestiegene Netzwerk-Anforderungen fit gemacht. Die neuen tML-Breakoutmodule unterstützen ab sofort Transceiver bis 800GbE. Es lassen sich nun QSFP-, QSFP-DD- und OSFP-Transceiver noch effizienter nutzen und in Ports mit geringerer Datenrate (4 x 100GbE oder 8 x 100GbE) aufsplitten. Dadurch können Betreiber von Rechenzentren und Netzwerken die Portdichte ihrer Switch- und Router-Chassis deutlich erhöhen und die vorhandene Hardware wesentlich besser ausnutzen. Das neue Breakoutmodul eignet sich besonders für den Einsatz in Hochgeschwindigkeits-Rechenzentren und modernen Telekommunikationsinfrastrukturen.
„Breakout-Anwendungen haben sich im Highspeed-Bereich fest etabliert“, erläutert André Engel, Geschäftsführer der tde. „Mit unseren tML-Breakoutmodulen können Kunden nun Transceiver bis 800GbE einsetzen und trotzdem in kleinere, klar strukturierte Portgeschwindigkeiten aufteilen. Damit kombinieren sie maximale Portdichte mit einer sehr übersichtlichen, strukturierten Verkabelung.“
MPO-basierte Highspeed-Transceiver effizient nutzen
Die aktuellen Highspeed-Transceiver in den Formfaktoren QSFP, QSFP-DD und OSFP verfügen über MPO-Steckgesichter mit 12, 16 oder 24 Fasern – in Multimode (MM) oder Singlemode (SM). Typische Anwendungen wie SR4, DR4 und FR4 nutzen dabei acht Fasern des 12-Faser-MPO und SR8, DR8 und FR8 sechzehn Fasern eines 16 oder 24-Faser-MPO. Hier setzt tde mit den tML-Breakoutmodulen an: Die Module splitten die ankommende Übertragungsrate je nach Anwendung beispielsweise in vier 100GbE oder acht 100GbE Kanäle mit LC-Duplex-Anschlüssen auf. So lassen sich aus einem Highspeed-Port mehrere dedizierte Links mit geringerer Datenrate bereitstellen – etwa für Switches, Router oder Storage-Systeme. Alternativ sind Sonderausführungen mit anderen Steckgesichtern wie MDC, SN, SC oder E2000 möglich.
Frontseitige MPO-Anschlüsse und höchste Packungsdichte
Die tde setzt auch bei der neuesten Generation der tML-Breakoutmodule auf frontseitig integrierte MPO-Anschlüsse: Die MPO-Verbindungen werden direkt von vorne über Patchkabel gesteckt. Im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen mit rückseitigen MPO-Anschlüssen vereinfacht dies das strukturierte Patchen erheblich, sorgt für Übersicht im Rack und erleichtert Moves und Adds & Changes im laufenden Betrieb.
Es lässt sich eine sehr hohe Portdichte realisieren, ohne auf separate Fanout-Kabel angewiesen zu sein. Es können acht tML-Breakoutmodule im tML-Modulträger mit einer Höheneinheit bestückt werden.
Zukunftssicherheit und Investitionsschutz
Die tde hat das tML-Breakoutmodul für einfachste Handhabung konzipiert. Es lässt sich ausschließlich in der vorderen Patchfeldebene patchen und unterstützt dadurch das strukturierte und übersichtliche Verkabeln. Indem sich der tML-Modulträger je nach gewünschter Anwendung und Bedarf gemischt bestücken lässt, bietet das Breakoutmodul höchste Packungsdichte- und -effizienz. LWL- und Kupfer-Module lassen sich kombinieren. Damit ermöglicht die tde ihren Kunden optimale Migrationsmöglichkeiten auf höhere Übertragungsraten. Da die Komponenten schrittweise ausbau- und wiederverwendbar sind, garantiert die Lösung zugleich hohen Investitionsschutz.
„Mit der Erweiterung um das tML-Breakoutmodul ist unsere tML-System Plattform bestens für die Zukunft gerüstet und bleibt auch auf lange Sicht wettbewerbsfähig”, freut sich André Engel.
