Distance Learning: 7 Videos, die in keinem Online-Kurs fehlen dürfen

Die Corona-Krise stellt Schulen und Universitäten vor völlig neue Herausforderungen: Innerhalb weniger Wochen mussten Lehrkräfte komplett auf Fernunterricht umstellen und geeignete Onlinekurse auf Videobasis entwickeln. Auch mit Vorerfahrung fällt das nicht jedem leicht: Wie soll ein solcher Kurs aufgebaut sein, wie lässt er sich sinnvoll strukturieren, wie sollen die Videos aussehen und welche Erwartungen müssen erfüllt werden?

Okemos, Michigan, 25.08.2020 /

Die Corona-Krise stellt Schulen und Universitäten vor völlig neue Herausforderungen: Innerhalb weniger Wochen mussten Lehrkräfte komplett auf Fernunterricht umstellen und geeignete Onlinekurse auf Videobasis entwickeln. Auch mit Vorerfahrung fällt das nicht jedem leicht: Wie soll ein solcher Kurs aufgebaut sein, wie lässt er sich sinnvoll strukturieren, wie sollen die Videos aussehen und welche Erwartungen müssen erfüllt werden?

Anton Bollen, Experte für eLearning-Konzepte und Video-Schulungen bei TechSmith, erläutert sieben Videoformate, die in keinem Online-Kurs fehlen sollten:

1. Orientierung: Einführungsvideo
Zu Beginn des Kurses empfiehlt sich ein kleines Einführungsvideo zur ersten Orientierung. Stellen Sie sich kurz vor und erklären Sie, welche Lernziele verfolgt werden sollen, welche Termine im Rahmen des Kurses anstehen und welche Erwartungen Sie an die Kursteilnehmer stellen. Nutzen Sie die Gelegenheit auch, um kleine Einblicke in Ihr Privatleben zu geben. Das lässt Sie „menschlicher“ wirken und hilft, die Distanz zwischen Ihnen und den Studierenden zu verringern und das Interesse an Ihrem Kurs zu vertiefen.

2. Klarheit schaffen: Kursüberblick
Egal, ob Sie nur vorübergehend oder langfristig auf Distance Learning setzen: Ihre Kursteilnehmer müssen wissen, wie der Unterricht ablaufen wird und wo Sie die nötigen Lehrmaterialien finden. Im nächsten Video bieten Sie also einen Kursüberblick, besprechen wichtige Termine und Ressourcen und erklären, wie Hausarbeiten und Essays einzureichen sind. Je ausführlicher Sie diesen Überblick gestalten, desto weniger Fragen werden Sie individuell beantworten müssen.

3. Neugier wecken: Themenvorschau
In jedem Video geben Sie Ihren Studierenden am Ende der Unterrichtseinheit einen kleinen Vorgeschmack auf die folgenden Inhalte oder eine neue Lektion. Das sorgt dafür, dass sie sich besser vorbereitet und einbezogen fühlen. Wählen Sie hierfür besonders interessante Aspekte der folgenden Lerneinheit aus und erzeugen Sie so einen Spannungsbogen.

4. Inhalte vermitteln: Lernvideos
Lernvideos bilden den Grundstein effektiver Onlinekurse: Sie vermitteln die eigentlichen Unterrichtsinhalte und bieten Erklärungen zu den behandelten Themen. Wichtig hierbei: Da kurze Lerneinheiten von den Zuschauern besser aufgenommen werden, erstellen Sie zu einem Thema lieber mehrere Einzelvideos als ein einziges, das viel zu umfangreich ist. Reichern Sie die Videos je nach Möglichkeit mit interaktiven Elementen an und zeigen Sie Gesicht: Ihr Unterricht wird persönlicher, wenn Sie zusätzlich ein Webcam-Video integrieren. Interaktive Elemente wie z.B. Quizfragen sorgen für Abwechslung und binden die Zuschauer aktiv in den Video-Unterricht ein.

5. Vertiefender Exkurs: Erklär- und Anleitungsvideos
Um bestimmte Themen oder Aufgaben innerhalb des Kurses näher zu erläutern, können Sie mit einfachen Mitteln Erklärungen in Form kleiner Videos erstellen. Keine Sorge, hier wird keine Hollywood-Produktion erwartet: Die meisten Studenten bevorzugen informelle Videos, in denen sie ungezwungen wirken. Abläufe, Laborverfahren, Details zu Projekten oder Hausarbeiten – all das sind Themen, die sich in einem Erklärvideo verdeutlichen lassen.

6. Nachhaltige Wirkung: Feedback-Videos
Im virtuellen Raum kann Feedback als zusätzliche Lehrmethode genutzt werden: Geben Sie Ihren Studierenden Rückmeldung per Video, in dem Sie Ihre Korrekturen erklären, ausführliche Anmerkungen machen und konkrete Verbesserungsvorschläge aufzeigen. Diese Art von Feedback ist sehr viel persönlicher als schriftliche Kommentare und verbessert sowohl den Lerneffekt als auch die Motivation.

7. Do it yourself: Videos von Studierenden
Studierende sollten die Möglichkeit erhalten, statt schriftlicher Essays und Ausführungen eigene Videos für den Kurs zu erstellen, in denen sie ihre Themen und Ansätze erläutern. Denkbar ist auch, dass sich die Kursteilnehmer jeweils mit einem kurzen Video vorstellen oder bestimmte Themen anhand von Videoreferaten behandeln. Das stärkt das Wir-Gefühl, das beim Fernunterricht oft zu kurz kommt.

TechSmith hat einen ausführlichen Ratgeber für Dozenten entwickelt, der als Orientierungshilfe zur Erstellung von Online-Kursen dient. Der vollständige Guide steht unter www.techsmith.de zum kostenlosen Download bereit. Weitere Informationen unter: www.techsmith.de/bildung

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Anton Bollen, Customer & Market Strategist bei TechSmith

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